Montag, 4. August 2008

Abschalten

Jetzt hab ich also Urlaub. Als Freiberufler verordnet man sich den ja selbst und kann dabei theoretisch großzügig sein. Wenn man vorher alle Deadlines brav eingehalten hat.
Habe ich, einigermaßen. Und nun urlaube ich so halbherzig vor mich hin, immer mit der Überlegung im Kopf, ob ich nicht noch das eine oder andere tun sollte, um mir den September zu erleichtern. Abschalten ist schwierig.
An der Bücherfront stehen strategische Entscheidungen an. Netterweise hat meine Agentur sie für mich getroffen - beziehungsweise mir deutliche Empfehlungen gegeben. An denen ich das vergangene Wochenende erst geknabbert, dann gekaut habe und nun bin ich ziemlich sicher, dass sie richtig sind. Da ist jetzt einige Vorbereitung nötig. Auch hier: Abschalten sehr schwierig.
Zu guter Letzt musste das Notebook natürlich mit. Schon für den Fall unvorhergesehener Katastrophen in einer der zahlreichen beruflichen Ecken. Für freundschaftliche Mails sowieso. Aber nach dem schnellen Checken des Posteingangs könnte man doch noch die eine oder andere Seite besuchen ... nur so. Falls sich Spannendes tut (was der Fall ist). Und einen schnellen Blogeintrag schreiben. Und ...
Also, ich schalte dann mal ab. Für heute. Inkonsequenterweise bin ich morgen vermutlich wieder online. Irgendwann. Ganz kurz. Um meine Mails zu checken.

Kommentare:

Petra hat gesagt…

...ich hätte da ein paar Klosteradressen, ohne Strom, ohne Internetzugang, Handy verboten und da sind sogar welche mit Schweigegelübde dabei! ;-)

Schönen Urlaub wünscht Petra

teamor hat gesagt…

Liebe Ursula,
ich war während meiner Urlaubswoche einige Tage mit einer spitalsreifen Darminfektion außer Gefecht gesetzt. Als ich meinem Kollegen davon erzählte, meinte er nur, solche Zustände wären ein eindeutiges Zeichen dafür, dass mir die Regelmäßigkeit der Arbeit gefehlt hätte.
Du siehst: Zu radikales Abschalten schadet erwiesenermaßen der Verdauung :-))
... möglicherweise war das aber auch die Schlussfolgerung eines unheilbaren Workohlics - ich persönlich tendiere stark zu dieser Annahme. Genieße also deinen verdienten Urlaub und höre auf deinen Bauch :-)
Alles Liebe!
Gabi

Ursula hat gesagt…

Liebe Petra, Kloster klingt in meinen Ohren gerade höchst verlockend, besonders, wenn das Schweigegelübde auch für alle anderen gilt ;-)))
Liebe Gabi, auf meinen Bauch hören ist auch ein guter Tipp. Aber nicht ausschließlich, mein Bauch ist nämlich von Natur aus faul. Wenn ich dem das Ruder überlasse, endet das furchtbar!

Alles Liebe
Ursula

jueb hat gesagt…

Einen schönen Urlaub wünscht jueb.
Meiner ist leider morgen vorbei.
Arrividerci Toscana!

herzlichst:
jueb

Anonym hat gesagt…

>> Kloster klingt in meinen Ohren
>> verlockend, besonders, wenn
>> das Schweigegelübde auch für
>> alle anderen gilt ;-)))

geh', plausch' ned, Pepperl:

Du meinst: NUR für alle anderen, gell? :-))

Z

 

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