Samstag, 24. Mai 2008

Geworkt und geshoppt

Ich hinke hinterher, mit allem, und erst recht mit diesem Blog. Also ein kurzer Wochenrückblick.
Angstgegner Nummer 1 war Anfang der Woche ein Krimiworkshop, den ich Montag und Dienstag vor je einer 27köpfigen Klasse gehalten habe. Persönliche Premiere.Sie sind 11, die Kinderlein, hieß es, als ich wenige Tage zuvor nachfragte. Wahnsinn, dachte ich Montag morgen, wie groß und entwickelt 11jährige heutzutage aussehen.Vor allem, wenn sie schon 13 sind, wie sich kurz darauf herausstellte. 13 und in der Blüte ihrer Pubertät.Dementsprechend plotteten wir keinen harmlosen Hundeentführungs- oder Erpressungskrimi, sondern es wurde heftig und blutrünstig und absolut nicht jugendfrei. Besonders der Montagskrimi hatte es in sich, er war spannend und schlüssig und witzig obendrein.

All das fand in einer der großen Wiener Buchhandlungen statt und so folgte dem Work fast zwangsläufig das Shopping. Aua aua aua.
Ansonsten habe ich geschrieben wie wild, allerdings keine einzige Buchzeile, sondern nur Journalistisches. Und noch ist kein Ende in Sicht, aber was hilft es? Irgendwann muss ich mir das Haus mit Bibliothek leisten können, sonst muss ich aufhören, mir Bücher zu kaufen. Undenkbar.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Na ja, liebe Ursula, es ist doch im Grunde alles eine Frage der Reihenfolge. Bücher sind nun mal, meistens, etwas preisgünstiger als das Haus mit der Bibliothek. Und die Bücher brauchst du ja eh - sonst macht das Haus mit der Bibliothek ja gar keinen Sinn!

Von daher gehst du - finanziell betrachtet - vollkommen logisch vor. Also kein Stress :)

Plotten mit 13jährigen?! Cool! Was wird jetzt aus dem Plot?

das wüsste gern

die Ruth

Petra hat gesagt…

Liebe Ursula,
mach dir keine grauen Haare um das Haus. Man kann aus Büchern Wandisolationen bauen (Regale bis unter die Decke), man kann daraus sogar Möbel formen und sie als Trennwände einsetzen. Und hast du mal geschaut, wie viele Bücher wirklich unter ein Bett passen? Das isoliert im Winter wunderbar!

Bibliomane Grüße,
Petra

Ursula hat gesagt…

Spät antwortet sie, doch sie antwortet ...
Liebe Ruth, danke für deine beruhigenden Worte. Und was mit den Plots passiert, darauf bin ich selbst gespannt. Einer davon zumindest soll wirklich umgesetzt werden. In der ersten Gruppe war ein Mädel dabei, die hat schon während der Gruppenarbeit mit dem Ausformulieren begonnen. Eine künftige Kollegin :-)

Liebe Petra!

Wandisolationen! Gute Idee!
Derzeit stapeln sich Tonnen auf meinem Nachtkästchen, sollten die Stapel nachts einmal kippen, wird man Lawinenhunde auf die Suche nach mir schicken müssen.

Alles Liebe
Ursula

 

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