Freitag, 18. Dezember 2009

Big News

Die Loewe-Verlagsvorschau ist eingetroffen. Und tadaaa - Erebos hat 4 (in Worten: vier) Seiten! Frau P., immer noch nicht ganz geheilt von ihrer Drittpersoninfektion, freut sich ein Loch in den Bauch. (Aber hat nicht auch schon Gaius Julius ... in der dritten Person ... unter uns Größenwahnsinnigen ist das nicht unüblich).
Also, hier in aller Pracht und Herrlichkeit: Schau mal, wer da ... äh, schaut :-) 




Aber - das ist noch nicht alles. Gestern fand ich das Päckchen mit den noch nicht offiziellen und daher auch sehr unspektakulär wirkenden Hörbuch-CDs in der Post vor. Die erste habe ich mir schon angehört und bin total begeistert. Daher stelle ich auch davon ein Bild hier rein, sorry. Ich weiß, ihr wisst, wie CDs aussehen. Aber da müsst ihr jetzt durch: 



Das war's auch schon. Ich wünsche ein schönes Wochenende.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Zur ersten, zur zweiten, zur dritten Person

Der Status quo: Frau P. kämpft mit Dreamweaver und weigert sich, zu unterliegen. Sie träumt in html-Codes und Spry-Widgets, erfreut sich ansonsten aber bester Gesundheit, vielen Dank. Die neue Unart, in der dritten Person von sich selbst zu sprechen verdankt sie einerseits Facebook, wo das Usus ist, andererseits dem gehäuften Verfassen von Autorenviten. 

Was sie eigentlich tun sollte: Einen begonnenen Szenenplan für das nächste Buch fertigstellen. Das ist der gute Vorsatz für heute abend, vorausgesetzt, die Schlacht mit Dreamweaver hinterlässt keine bleibenden geistigen Schäden.
Was sie gerade liest: Die Bücherdiebin (phantastisch)
Was sie gerade gekauft hat: Die DVD von "Pans Labyrinth" (und nun hat sie Bammel, den Film anzusehen, weil er so brutal sein soll).
Was sie gerade bemerkt: Dass dieser Blogeintrag jeglichen Sinns entbehrt, weswegen sie ihn nun beendet und der Leserschaft einen frohen dritten Adventsonntag wünscht.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Leipzig ...

... ich kenne dich noch nicht, doch du sollst schön sein. Besonders deine Buchmesse. In drei Monaten kann ich mehr darüber sagen, weil ich dann dort gewesen sein werde! Inklusive Lesung (eigener) und Signierstunde (dito). Die Einladung ist noch ganz taufrisch und ich entsprechend elektrisch. Ich-lese-in-Leipzig! Lasst uns darauf einen Salbeitee heben (für die Stimmbänder).
Es wird meine erste Buchmesse. Ich kann's noch gar nicht glauben.

Freitag, 20. November 2009

Lesen

In der vergangenen Woche war ich lesen - tief in Oberösterreich; erst Schwanenstadt, dann Haibach. Beides war schön. Innerlich gewärmt wurde ich von dem Wissen, dass an diesen Tagen nicht nur ich las, sondern auch der unfassbar talentierte Mann, der das Erebos-Hörbuch einspricht. Irgendwann, mitten in einer Lesung wurde mir klar, dass genau jetzt, in einem Studio in - wo eigentlich? München? - mein Text seinen Weg auf CD findet und ich wäre fast aus dem Tritt gekommen. Hinzu kommt, dass ich eines der bereits von besagtem Mann gelesenen Hörbücher im Auto und während der Fahrt im Ohr hatte und vor Freude fast geplatzt wäre bei der Vorstellung, dass mein Buch ebenso toll umgesetzt wird. 

Damit es hier keinesfalls untergeht: Ich freue mich auch sehr auf das zweite Buch, den Piratentheo, der im kommenden Frühjahr erscheinen wird. Ich habe mir den Text ein paar Monate lang nicht angesehen, und als er mir gestern wieder unterkam, musste ich wirklich lachen, und es war nicht aus Verzweiflung. Was will man mehr?

Donnerstag, 12. November 2009

50 Prozent

Vor zwei Tagen kam die Hörbuchfassung von "Erebos" hereingeflattert. Sechs CDs werden es und dafür - das wusste ich bereits - musste gut die Hälfte des Textes gekürzt werden. (Ich gehöre übrigens nicht zu denen, die finden, dass man so etwas am besten selbst tut, ich könnte es nämlich aus diversen Gründen nicht).

Ich geb's gerne zu: Mir war mulmig beim Öffnen des PDF. Ich kannte Schauergeschichten von Kollegen, denen ganze Handlungsstränge amputiert worden waren, woraufhin plötzlich kratergroße Logiklöcher im Text klafften. Ich schicke auch gleich voraus, dass ich noch nicht alles durchgelesen habe. Aber ausgehend von dem, was ich bisher gesehen habe: Wow. Ich habe noch kein einziges Mal schnappatmen müssen. Der Großteil meiner Lieblingspassagen ist dringeblieben. Ich erkenne mein Buch noch, und es fühlt sich richtig an, trotz der drastischen Schlankheitskur.

(Wer jetzt meint, dann könnte man doch auch die Printversion um, sagen wir, 30 Prozent kürzen, dem hetze ich meine nicht vorhandenen Hunde an den Hals.)

Samstag, 31. Oktober 2009

Zwei Links

Wenn einem selbst nichts einfällt, kann man sein(en)* Blog zur Abwechslung mit Links zu einfallsreicheren Zeitgenossen füllen. Zeitgenosse 1 ist John Cleese, der kürzlich 70 wurde und zu diesem Anlass sein Leben auf sehr demokratische Weise zur Disposition stellte. Ich finde, das ist für Geburtstagsphobiker eine schöne Möglichkeit, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Zeitgenosse 2 ist Patrick Rothfuss, der in seinem Blog sehr anschaulich darüber schreibt, dass auch ein Traumberuf einem manchmal zum Hals raushängen kann. Und darf.

Damit entlasse ich die geneigte Leserschaft auch schon ins nebelig kalte Wochenende. Ab morgen ist November. Höchste Zeit, Vorbereitungen für die Winterdepression zu treffen.

*Kann mir bitte jemand verbindlich ein für alle Mal sagen, ob es der Blog oder das Blog heißt? Zweiteres, befürchte ich, obwohl alles in mir sich dagegen sträubt ...

Sonntag, 25. Oktober 2009

Fahnen

Nein, diesmal hat die Überschrift nichts mit Schnaps zu tun, und auch nicht mit dem morgigen Staatsfeiertag, sondern mit dem BUCH. Vor fünf Tagen sind die Fahnen des BUCHES per PDF eingetroffen und heute bin ich mit dem Zeilenausgleich fertig geworden. Wenn alles bleibt, wie es ist, kommt das BUCH auf stolze 486 Seiten (deshalb verdient es ab jetzt auch Großbuchstaben; Fettdruck gibt es aber erst bei Überspringen der 500-Seiten-Marke).
Auch, wenn ich es jetzt zum geschätzt sechsten Mal lese, gefällt das BUCH mir immer noch. Je näher der Erscheinungstermin rückt, desto ungeduldiger werde ich. Fahnen sind etwas Schönes, ein gebundenes BUCH in Wurfbrikettgröße ist aber nochmal etwas ganz Anderes. Der aktuelle Zustand hat wiederum den Vorteil, dass Korrekturen noch möglich sind. Ebenso möglich also, dass ich das BUCH noch ein siebtes Mal lese. Vorsichtshalber.

 

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