Montag, 19. Oktober 2009

Das kommt davon ...

... wenn man lesen geht und zwecks Übernachtung in Nähe des Veranstaltungsorts die familieneigene Ferienwohnung bezieht, aber nicht rechtzeitig daran denkt, dem Hausmeister Bescheid zu sagen, dass er doch bitte die Heizung aufdrehen soll.
Draußen hat es zwei Grad und hier drin ... fünf? Egal, es ist k-k-kalt. Trotz Daunenjacke.
Ungeachtet dessen hatte ich gerade eine Idee, die mich innerlich wärmt. Eine Plotidee in kaltem Umfeld. Mein nächstes Buch nenne ich insgeheim ja das "Freiluftbuch", Nummer drei könnte das "Schneebuch" werden. Vorausgesetzt, die Idee schmilzt nicht dahin, sobald mein Hirn wieder auf Betriebstemperatur läuft.
Um das zu überprüfen koche ich mir jetzt den dritten Liter T-T-Tee, wickle eine Daunendecke um mich und meine Daunenjacke und pflege meine Bohéme-Gefühle.

Wann kommen eigentlich die Verlagsvorschauen für Frühjahr 2010 heraus? Diesmal kann ich es wirklich kaum erwarten.


Edit: Schnaps! Ha! Ich habe Schnaps gefunden!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Gewichtige Literatur

Der Stapel ist da, und er ist gewaltig. 491 Seiten, 2,48 Kilo.
Dummerweise kann ich Änderungen jetzt nur noch dann anbringen, wenn sie wirklich lebenswichtig sind - dank DHL - denn das Buch ist schon im Satz. Zum Glück sieht aber das, was ich bisher gesehen habe, gut aus.

Weitere Neuigkeiten? Es wird ein Hörbuch geben. Toller Verlag, toller Sprecher. Details darf ich noch nicht ausplaudern, glaube ich, aber der Erscheinungstermin soll gleichzeitig mit dem des Buchs sein. Das Leben ist spannend.

Ach ja, und konsequenterweise habe ich jetzt nicht nur ein Blog, den ich vernachlässigen kann, sondern auch einen facebook-account.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Eigentlich ...

... sollte ich jetzt vor einem Riesenstapel Papier sitzen und mir die darin enthaltenen Änderungen des Lektorats ansehen. Nur leider ist besagter Stapel (noch?) nicht bei mir eingelangt, also nutze ich den Sonntag um:

- mit Tee und anderen heißen Flüssigkeiten die Kombination aus Brummschädel, Husten und verlegten Nebenhöhlen zu bekämpfen, die mir seit zehn Tagen das Leben versüßt,
- mir Gedanken über mögliche Inhalte einer möglichen künftigen Homepage zu machen (ja, es wird sie geben, und nein, ich möchte kein Hohngelächter hören),
- meinen nächsten Plot geistig hin- und herzuwenden und mir zu überlegen, wem ich mit meinen Recherchefragen auf die Nerven gehen könnte,
- ungezielt im Internet herumzusurfen und mir auf Youtube abwechselnd Ausschnitte aus "Extras" und Interviews mit Ricky Gervais anzusehen.

Ich darf das. Es ist Sonntag. Und schuld ist DHL.

Montag, 21. September 2009

Dazwischenzeiten

Man merkt es auch in den Supermärkten. Die Eis-Saison ist vorbei, für Nikoläuse ist es noch zu früh. Also behilft man sich mit Lebkuchen, die jetzt keiner will, dafür wird man sie zu Weihnachten vergeblich suchen. Ach, und demnächst wird mittels Fledermäusen und diversem Spukzeug Halloween vorgetäuscht werden, das hierzulande keiner feiert.

Ich bin zwar kein Supermarkt, aber mir geht es ähnlich. Erebos ist im Prinzip fertig. Ab und zu schneien noch kleine Korrekturwünsche ins Haus und irgendwann werde ich die Fahnen bekommen. Daran schreiben werde ich aber nicht mehr.
Der Neue hingegen ist noch völlig grün hinter den Ohren, mit der Hälfte der Personen bin ich über ein Shake-Hands und eine knappe Vorstellung noch nicht hinausgekommen. Sobald wir per Du sind, schreibe ich dann die erste Szene, die seit ein paar Wochen in mir brodelt - eigentlich würde ich gern jetzt schon, aber ich klopfe mir jedes Mal auf die Finger. Lieber noch ein bisschen recherchieren.
Nur, dass mir das Schreiben fehlt. Da hilft nichts. Nicht einmal Lebkuchen.

Donnerstag, 10. September 2009

Längst fällig

Sie ist nicht mehr ganz frisch, und die meisten von euch kennen sie längst, aber der Vollständigkeit halber schreibe ich sie doch hier rein, die Neuigkeit des Jahres:
Mitte August habe ich meinen Buchvertrag unterschrieben, und das dazugehörige Buch erscheint im Frühjahr 2010.
Jippie!
Aktuell bin ich dabei, die Anmerkungen des Lektorats einzuarbeiten, da und dort noch ein wenig Kosmetik zu betreiben und ansonsten fröhlich vor mich hinzusummen. Mit meinen Lektorinnen hab ich geradezu unverschämtes Glück - sie sind nicht nur nett, sondern auch scharfsinnig und freuen sich ebenso über und auf das Buch wie ich.
Nochmal Jippie!

Vor dem Erscheinungstermin will ich auch endlich das mit der eigenen Homepage hinbekommen haben. Es wird wirklich Zeit, und wenn das Buch kein Anlass ist, was dann?

Montag, 31. August 2009

Reanimation

Es gibt mich noch. Es gibt auch den Blog noch, obwohl man in letzer Zeit leicht einen anderen Eindruck gewinnen konnte. Es gäbe sogar eine Menge zu schreiben, aber das verteile ich gleichmäßig auf die nächsten Einträge.
Ich hatte massenhaft Sonne, viele Bücher und wenig Schlaf, vor allem in den letzten vier Tagen. Jetzt habe ich vor allem Lust, wieder zu schreiben und gleichzeitig das Gefühl, ich müsste auf einen Startschuss warten. Das liegt, glaube ich, daran, dass ich noch nicht genau weiß, wie ich mir für diesen Stoff meine Zielgruppe vorstelle.

Samstag, 1. August 2009

Hellas

Nur ein kurzes Lebenszeichen aus dem sehr sonnigen, sehr heißen Süden. Ich gebe mir große Mühe, faul zu sein, was mir aber nur zum Teil gelingt, weil der Brotjob mich bis hierhin verfolgt und es noch das eine oder andere in puncto Roman zu klären gab. Aber trotzdem: Die Seele baumelt. Ich bin sogar zum Fotografieren zu bequem. Deshalb hier - ein Fremdfoto, nur des Eindrucks wegen:



Von den sieben Kilo mitgeschleppter Bücher sind schon mindestens dreieinhalb verschlungen. Das wird nur von den Mengen des ebenfalls verschlungenen Fischs getoppt.

 

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